

Killah - Nicht nur für Ganoven
Der Name hört sich erst mal abschreckend an. Killah ist angloamerikanischer Slang und bedeutet so viel wie Mörder. Doch so brutal der Name klingt, mit Mord hat dieses Label nichts zu tun. Abgesehen davon, dass Killah Jeans momentan unter Jugendlichen mordsmäßig angesagt sind und nicht wenige Morden würden, um so eine Killah Jeans zu besitzen.
Wie entstehen Modetrends?
Doch wie werden eigentlich Label zu einem Hype? Was sind die Voraussetzungen dafür, dass ein Modelabel zu einer angesagten Marke wird? Hierfür gibt es diverse Erklärungsansätze, die im Folgenden kurz beleuchtet werden sollen. Ein erster wichtiger Faktor den es für ein Modelabel zu beachten gilt, ist es, dass Trendsetter mit dem jeweiligen Produkt bekannt gemacht werden. Trendsetter sind Personen, die sich besonders für Mode interessieren und frühzeitig neue erkennen und entdecken. Werden diese Trendsetter angesprochen und von der Qualität der Mode und ihrem Stylefaktor überzeugt werden diese Trendsetter zu Multiplikatoren ihrer jeweiligen Zielgruppe. Bei einem Multiplikator handelt es sich um eine Person, die in ihrem jeweiligen Umfeld eine gewisse Autorität zu einem bestimmten Sachverhalt besitzt. In diesem Fall zu Mode. Um Bei Beispiel Killah zu bleiben, würden solche Multiplikatoren die Killah Jeans tragen und ihrem Bekannten- und Freundeskreis von den Vorzügen dieser Hose berichten und sie somit unterschwellig zu Kauf animieren. Wenn erst mal die ersten Kunden von der neuen Jeans überzeugt wurde, ist die Verlockung groß, dass die Modelabel damit beginnen, ihre Ware im großen Stil und in großen Mengen zu verkaufen. Diese Verlockung gilt es allerdings zu vermeiden, da so die Exklusivität der Marke schnell schwindet. Besser ist es, wie am Beispiel von Killah zu sehen, auf eine Verkanppungsstrategie zu setzen. Hier bei wird versucht, die Verfügbarkeit des Produktes künstlich gering zu halten. So gelingt es den Preis hochzuhalten, was die geringeren Verkaufsmengen mehr als kompensiert.