

Die richtige Sportnahrung für Ausdauersportler
Der Mensch schafft es eigentlich, den täglichen Ablauf im Normalfall ohne Probleme zu meistern. Sämtliche alltäglichen Belastungen kann der Körper dank normaler Ernährung überwinden, doch geht die Belastung in einen anderen Level über, sollte es auch die Ernährung tun. Ausdauersportler, ob Fußballer, Läufer oder Schwimmer, müssen höhere Belastungen meistern, weshalb diese Gruppe auch auf die richtige Sportnahrung zurückgreifen sollte; gerade wenn es darum geht, das Ganze auf einem gewissen Leistungsniveau zu betreiben. Der Baustoff Nummer 1, den wir dem menschlichen Organismus jederzeit zur Verfügung stellen sollten, heißt Kohlenhydrate. Diese sollten bei einer richtigen Sportnahrung zu etwas 60% das Essen bestimmen, die restlichen Prozente teilen sich dann in Fette und etwas weniger in Eiweiße auf und komplettieren so die ausgewogene Sportnahrung.
Kohlenhydrate sind bei Sportnahrung der wichtigste Rohstoff, auf den bei Belastungen zurückgegriffen wird. Deshalb ist es stets wichtig, die Glykogenspeicher möglichst voll zu halten. Aus diesen wird die vielleicht bekannte Glukose verwendet, um Energie bereitzustellen. Die ideale Sportnahrung sollte stets fettreduziert sein, weshalb sich vor allem stärkehaltige Erzeugnisse wie Teigwaren, Reis und Kartoffeln als Grundlage anbieten. Die Mahlzeiten der Sportnahrung sollten auf etwa fünf bis sechs Teile am Tag verteilt liegen und immer auf die Belastungszeiten abgestimmt werden.
Sollten die Nährstoffe nicht allein durch die Nahrung zur Verfügung gestellt werden, bieten sich auch Nahrungsergänzungsmittel in der Sportnahrung an. Auf dem Markt finden sich dafür zahlreiche Protein- und Kohlenhydratkonzentrate, die meistens einen sehr geringen Fettanteil haben. Nichtsdestotrotz sollten die Speicher auch immer während der Belastung aufgefüllt werden. Obst, Vollkornbrot oder auch Energieriegel und Proteinshakes können hier Varianten darstellen. Um den Körper zusätzlich zu unterstützen und zudem den Wasserhaushalt im Blick zu haben, sollte auch die Versorgung mit ausreichend Wasser oder isotonischen Getränken bei der Sportnahrung hinzugezählt werden.